Posted by on 22. September 2019

In unserer Detoxe dein Leben Reihe, hatte ich es mal kurz angerissen. Heute mache ich einen extra Artikel darüber. Es geht um neue Gewohnheiten und wie sie euer Leben bereichern können.

Neue Gewohnheiten – aber bitte nicht alle auf einmal!

In dem Video hier(klick) hatte ich euch ja schon erläutert, dass es 66 Tage dauert, bis unser Unterbewusstsein eine neue Gewohnheit in den Alltagsautopiloten integriert hat. Es macht also oft wenig Sinn, gleich mit 7 neuen Gewohnheiten zu starten. Eine neue reicht erstmal. Die machst du dann wirklich jeden Tag – so wird es dir auch nicht zu viel. Nehmen wir an du möchtest deine Schlafgewohnheiten ändern. Denn wir wissen ja, dass man dazu am besten immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen sollte und zur selben Zeit jeden Tag wieder aufzustehen. Schau aber, dass du immer mindestens 7 Stunden Schlaf bekommst. Am Anfang ist das vielleicht schwierig mit dem einschlafen, aber spätestens nach einer Woche gewöhnt sich dein Körper daran. So baust du dann langsam immer neue Routinen auf, verknüpfst also vielleicht auch welche miteinander. Das ist ein Weg, um mehrere kleine Routinen auf einmal zu lernen, ohne viel Stress. Sagen wir du willst zum Beispiel mehr trinken, dann integriere diese Gewohnheit in eine andere. Sagen wir du stehst nun jeden Morgen um 7 Uhr auf – dein Wecker steht aber am anderen Ende des Raumes, damit du auch wirklich aufstehst- dann stell doch einfach schon am Abend vorher ein Glas Wasser dazu. Und wenn du deinen Wecker ausgeschaltet hast, trinkst du es sofort.
Klingt einfach und genau das ist es auch. Fang alle 66 Tage eine neue Gewohnheit an und integriere kleinere neue Gewohnheiten in große, so hast du spätestens nach einem Jahr schon viele neue Dinge in deinem Leben, die es bereichern.

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Morgen und Abendroutine

Was ist jetzt nun diese Morgen und Abendroutine von der ich da immer rede?
Gelebte Selbstliebe hat für mich viel mit einem gut strukturierten Tag zu tun aber vor allem mit Zeit, die ich nur für mich habe. Zeit wo ich aus der Hektik des Tages aussteigen kann und etwas nur für mich tue.
Zeit, wo ich meinen Geist entspannen kann.
Ich möchte euch mal kurz Einblick in meine Morgen und Abendroutine geben, bzw habe ich auch eine kleine Mittagsroutine. Dann versteht ihr schon einmal grob worum es dabei geht.

Mein Wecker klingelt jeden Morgen um 6:30, natürlich am anderen Ende des Raumes, damit ich auch aufstehen muss. Daneben ein Glas Wasser. Der Körper trocknet über die Nacht schnell aus, deswegen trinke ich als erstes Morgens ein Glas Wasser. Dann reiße ich die Fenster auf, lasse Luft hinein und mache mein Bett.
Ich fülle mein Glas erneut mit Wasser auf, schneide mir eine Banane auf. Die bestreiche ich mit Nussmuß – warum ich genau das esse sag ich euch gleich.

Ich nehme also das alles, schnappe mir mein Tagebuch und setze mich auf den Balkon. Es gibt nichts schöneres als Morgenluft und eine Welt um einen herum, die noch nicht ganz erwacht ist. Ich habe ein Tagebuch zum ausfüllen – das mich bestärkt und mir jeden Tag genau die richtigen Fragen stellt. Ob das was für euch ist müsst ihr entscheiden, ihr könnt auch einfach selbst Tagebuch schreiben. Ich für meinen Teil kann diese beiden hier sehr empfehlen:

Ich habe sie beide schon benutzt und sehr viel Freude damit gehabt. Sie haben mich sehr viel weiter gebracht. Bis heute benutze ich die beide. Sie inspirieren mich schon am Morgen und Abends helfen sie einem dabei, die kleinen und schönen Erlebnisse des Tages noch einmal Revue-passieren zu lassen. Das ist gut für Herz und Seele.

Wenn ich nun also mein Tagebuch geschrieben habe, mein zweites Glas Wasser getrunken und meine Banane gegessen habe wird es Zeit etwas für das körperliche Wohlbefinden zu tun. Und hier wechsele ich mich täglich ab. Einmal gehe ich eine Runde um unseren Park, den anderen Tag gehe ich im Fitnessstudio trainieren. Deswegen esse ich Morgens eine Banane mit Nussmuß – es gibt meinem Körper alle Nährwerte, die er für die körperliche Betätigung am Morgen braucht. Es tut mir unglaublich gut schon morgens Sport zu machen. Das ist wie Wellness für die Psyche. Übrigens – das Smartphone bleibt bis zum Ende des Frühstücks aus. Das ist eine weitere Routine, ich lenke meinen Geist Morgens nicht schon ab mit irgendwelchen Emails, Terminen oder Nachrichten. Ich bin erstmal ganz bei mir und für mich und genieße diese Zeit in vollsten Zügen. Es geht nämlich nicht darum, dass du dich Morgens aus dem Bett quälst für Dinge, die du nicht magst. Es geht eher darum einen Zeitraum für dich zu finden, wo du ganz für dich bist, ohne Pflichten und ohne schon die Sorgen eines ganzen Arbeitstages mit dir herum zu tragen. Deswegen habe ich mich für die Morgenstunden vor der Arbeit entschieden. Nach meinem Training gibt es erstmal eine heiße Dusche und danach ein gesundes Frühstück. Und erst nach dem Frühstück mache ich mein Internet an – gestärkt für den Tag und voller Energie!

Meine Mittagsroutine ist simpel und kann auch in der Mittagspause ausgeführt werden. Ich nutze die Zeit und setze mich raus in die Sonne. Dort meditiere ich dann immer
20 – 30 Min. Ich habe Glück, hier in Bayern scheint sehr oft die Sonne. Meditieren tue ich sonst auch ohne Sonne, aber mit Sonne ist es noch etwas ganz besonderes. Dein Körper kann mal wieder richtig Vitamin D auftanken und deine Haut wird danach auch strahlen. Es ist wie ein doppelter Booster für die Seele und lässt dich Kraft schöpfen für den restlichen Tag.

Meine Abendroutine beginnt um 21 Uhr. Dann schalte ich alle elektronischen Geräte auf Flugmodus, mache den Fernseher aus und mache mich langsam fertig fürs Bett. Ja auch mein Smartphone!
Ich gehe nochmal durch alle Räume, bringe alles an seinen Platz, denn auch Ordnung beruhigt den Geist und verringert Stress. Ich fülle wenn alles fertig ist die Abendspalte meines Tagebuchs aus oder schreibe selbst was hinein. Meist stellt das Tagebuch aber wirklich immer die besten Fragen und so auch zum Beispiel, worauf ich mich Morgen freue.
Wenn ich noch viel im Kopf habe wegen Morgen, Termine etc, schreibe ich mir nun schon eine To do Liste für den morgigen Tag. Das kann ich euch auch wärmstens ans Herz legen. Durch das aufschreiben gebt ihr den Sorgen ein Ventil und sie verschwinden aus euren Gedanken. Dann lege ich mich meistens ins Bett. Entweder lese ich dann, oder ich meditiere. Gegen 22 Uhr heißt es dann Licht aus 🙂

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Photo by bruce mars on Pexels.com

Muss ich jetzt auch so früh aufstehen?

Nein natürlich nicht ihr Lieben. Das ist meine Morgen und Abendroutine, die hat sich über Monate so entwickelt und ist perfekt an mein Leben angepasst. Da ich an chronischen Depressionen leide hilft mir dieser feste Tagesablauf sehr und beinhaltet alle wichtigen Punkte, die mir helfen gesund und aktiv zu bleiben.  Angefangen habe ich damals mit den Schlafzeiten, dann integrierte ich körperliche Bewegung dazu und später das Tagebuch. Es war wirklich nicht schwer. Schaut doch einfach mal wie euer Tag so abläuft und wann ihr euch vorstellen könntet, solche Routinen für euch einzubauen. Ich kenne Mütter die schon um 5 aufstehen, damit sie bis 6:30 Zeit für sich haben und Kraft schöpfen können. Das klingt hart, aber euer Körper gewöhnt sich da wirklich schnell dran und es ist eben nichts negatives, denn ihr tut es ja, um euch was gutes zu tun. In Verbindung mit euch zu bleiben, egal wie stressig der Alltag auch sein mag.  Deswegen nutzen viele Menschen gerade die Morgenroutine und gehen dafür einfach ein bisschen früher schlafen. Ihr werdet euch wundern wie gut euch das tun wird. Viele von euch haben Schlafprobleme, versucht es also einfach mal. Findet für euch den perfekten Rhytmus. Habt ihr schon Erfahrungen mit neuen Gewohnheiten gemacht? Habt ihr vielleicht schon Morgen und Abendroutinen? Tauscht euch darüber gern in den Kommentaren aus!

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