Posted by on 26. Juli 2019

Liebe Überlebende,

heute gibt es von mir mal etwas ganz Neues. Ich werde für alle, die es interessiert, eine neue Reihe beginnen. Das Zauberwort hier heißt Minimalismus. Aber was hat genau das mit toxischen Beziehungen zu tun fragt ihr euch? Genau das erkläre ich euch heute in meinem ersten Artikel.

Detoxen

Dieses Wort haben wir mittlerweile alle schon einmal gehört. Wenn man eine langjährige Partnerschaft loslässt, die einem nicht gut getan hat, oder sich von einem Job getrennt hat, wo toxische Kollegen an der Tagesordnung waren, steht meist dein ganzes Leben auf dem Kopf.
Oft bist du überfordert weil selten nur ein Bereich deines Lebens sich ändert, sondern gleich alle auf einmal.
Wir sagen in der Psychologie ja immer, dass unser Leben auf mehreren Stuhlbeinen steht, die uns zusammen Halt geben.
Eins davon war vielleicht dein Job, ein anderes deine Partnerschaft. Das dritte deine Leidenschaften und Hobbies und das vierte dein soziales Umfeld. Bricht nun aber eins von den vieren weg, folgt meist ein riesen Rattenschwanz an anderen Dingen.

Nun sind nur noch drei stabile Stuhlbeine da, aber das fehlende bringt dein Leben ins schwanken. Und das wirst du auch merken. Solch eine Erschütterung kann dich ziemlich runterziehen und in der Anfangszeit können Hoffnungslosigkeit und Angst vor der Zukunft deine täglichen Begleiter werden.

Dabei ist es sachlich betrachtet sogar gut, wenn du Dinge loslässt, die dir nicht gut tun. Auch wenn es sich am Anfang sehr schmerzlich anfühlt, gewinnst du doch auf lange Sicht wieder eine viel erfüllendere Lebensqualität zurück. Etwas toxisches aus seinem Leben zu verbannen, tut also weh. Es ist aber an sich genau das richtige.

Aber was hat Minimalismus nun damit zu tun?

Im Moment mag es dir erscheinen, als hätte man einen geliebten Teil von dir entfernt. Und es schmerzt jede Minute deines Lebens. Aber auf lange Sicht wirst du merken, dass es genau das richtige war. Ungesunde Abhängigkeiten haben wir tatsächlich nicht nur zu Menschen oder Jobs die uns nicht gut tun, sondern oft auch zu Dingen in unserer Wohnung oder unserem Umfeld.
Wenn du gerade zu Hause bist, schau dich bitte einmal um. Geh einmal bewusst durch deine Wohnung und sieh genau hin. Mach deinen Kleiderschrank auf, all deine Schränke.
Was siehst du? Bereiten dir alle Dinge die du da siehst Freude? Dein vollbepacktes Regal dort hinten, das zum zerbersten gefüllt ist mit irgendwelchem Zeug – macht es dich glücklich? Weißt du überhaupt, was du alles besitzt?
Ich wette, wenn ich dich jetzt bitten würde deinen Kleiderschrank auszumisten, würdest du mindestens 10 Kleidungsstücke finden, von denen du nicht mal wusstest, dass du sie besitzt.

Fakt ist, wir leben in einer Konsumgesellschaft. Wir kaufen ohne groß zu überlegen. Viele Menschen kompensieren mit dem ständigen Kaufen von Dingen sogar. Emotionale Leere zum Beispiel oder Einsamkeit. Manche belohnen sich damit, etwas teures zu kaufen. Sobald wir anfangen etwas zu tun, um zu kompensieren, also, unangenehme Gefühle besser zu ertragen oder uns davon abzulenken, ist es ungesund.
Dann verfallen wir in eine Abhängigkeit die uns nicht gut tut – wir suchen uns quasi eine Droge. Denn das kaufen von etwas Neuem schüttet viele Endorphine aus – Glückshormone. Wir fühlen uns gut. Aber leider hält dieser Kick nicht lange an. Zu Hause freuen wir uns dann vielleicht ein paar Wochen über das neue Stück und dann gerät es in Vergessenheit. Also gehen wir los und kaufen wieder etwas Neues. Und so sammelt sich bei uns allen unglaublich viel Zeug an.

Zeug, das uns gar nichts bedeutet, Zeug von dem wir oft gar nicht mehr wissen, dass wir es haben. Zeug für das wir viel Geld ausgegeben haben, um glücklich zu sein – aber natürlich hat es  uns auf Dauer nicht glücklich gemacht.

Minimalismus bedeutet, mit weniger, glücklicher zu leben. Qualität statt Quantität. Weg mit dem ganzen überflüssigen Zeug! Und da geht es nicht nur um deine Wohnung. Es geht auch um seelischen Ballast, der dich gerade niederdrückt. Oder vielleicht auch um deinen Körper, der mit viel ungesundem gefüttert wird und deswegen oft dazu neigt krank zu werden. Es geht darum, dein ganzes Leben zu detoxen!

Aber zurück zum Thema – sagen wir, du hast mit deinem Ex zusammen gewohnt. Und er ist nun ausgezogen. Und trotzdem ist er noch überall in dieser Wohnung. Zeug hier, Zeug da, Dinge die dich an ihn und euch erinnern.

Du hast dich von etwas gelöst, was dir nicht gut getan hat – vielleicht ist es dann jetzt an der Zeit, sich von allem zu lösen, was dich nicht glücklich macht. Gerade solche neuen Projekte helfen uns gerade in Lebenskrisen, etwas neues zu beginnen. Uns inspirieren zu lassen. Mach diese Wohnung zu DEINEM Ort. Denn oft vergessen wir und solchen toxischen Konstellationen uns selbst komplett und sind am Ende gar nicht mehr wir selbst. Warum also jetzt nur innerlich Detoxen?

Detoxe dein Leben

Also werde ich euch in der nächsten Zeit Tipps und Tricks an die Hand geben, wir ihr euer Leben erfolgreich Detoxen könnt. Aber nicht nur eure Wohnung, sondern auch eure Seele und euren Körper. Eben euer ganzes Leben.
Dazu wird es eine Reihe von Artikeln und Videos geben.

Also worauf warten wir? Auf gehts!

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