Neues Video – Wie du nie mehr auf einen Narzissten hereinfällst

Heute habe ich ein etwas kontroverses Neues Video für euch.
Ich mag hier nochmal betonen, dass es nur meine persönliche Meinung ist und kein wissenschaftlich fundierter Artikel.
Ich freue mich dennoch auf eure Meinungen und Anregungen.

Schreibt sie wie immer gerne in die Kommentare.



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4 Antworten auf „Neues Video – Wie du nie mehr auf einen Narzissten hereinfällst“

  1. Hallo. Was bein meinem Narz ein wenig anders war, ist gegenüber ‚Untergebenen‘ also Bedienung oder jemand, er mimte immer den freundlichen und versuchte auch dort zu imponieren. Großzügiges Trinkgeld …… uvm. Er ist ja so toll und hat ja Geld ohne Ende.
    So kann er weiter Punkte sammeln.

  2. Arti du bist die Beste….. wenn ich diese ganzen Infos die ich seit letzten Sommer wie ein Schwamm in mich aufsauge 1996 gehabt hätte… es ist als würdest du mein Leben und unsere viel zu kurze kennenlernzeit beschreiben

  3. Intuition… Bauchgefühl… Menschenkenntnis.

    Mein Leben im Bereich toxische, dysfunktionale Beziehung familiär, Liebesbeziehungen, Freundschaften, Beruf und andere Beziehungen…:

    Herkunftsfamilie dysfunktional, toxisch, Mutter bewegt sich eindeutig in dem Schweregrad von Narzissmus, der anderen Leid und Schaden zufügt.
    Ich schwarzes Kind. Ältere Schwester goldenes Kind. Denke ich zumindest. Ein Rest Angst, dass ich der bösartige Narzisst bin und ich Täter Opfer Umkehr betreibe, bleibt.
    Erwähnen möchte ich das Detail, dass meine Mutter mir u.a. immer schon erzähkt hat, dass ich verrückt bin und eingewiesen gehöre. Und dass ich keine Freunde habe und man mich nicht mögen kann.
    → Ich war mir seit dem Teenialter bewusst, dass ich von meinen Eltern nicht geliebt werde und die Sündenbockfunktion bekleide. Dass das nicht so „gesund“ für mich war, war mir klar. Viel mehr aber nicht.

    Ich ging durch mein Leben. Funktionierte einwandfrei. War sehr leistungsfähig. Freundschaften hatte ich immer. Aber immer wieder Phasen, in denen ich alle Freundschaften abgebrochen habe. Meist hat mich 1 Person zutiefst verletzt und ich habe mich (aus Schutz vor weiteren Verletzungen – wie ich heute begriffen habe) vor allen anderen Sozialkontakten zurück gezogen bzw. diese aktiv beendet (wohl um durch das aktive Handeln meinem mir nicht bewusstes Gefühl der Hilflosigkeit entgegen zu wirken).
    Und schwupps hatte meine Mutter recht. Ich hatte (in dem Moment) keine Freunde. Mich kann man nicht mögen.
    Phase ging aber recht schnell wieder rum und ich hatte wieder Freunde.
    Liebesbeziehungen seit meinem 16 Lebensjahr bis zum 33 igsten fast durchgehend. Auch jahrelange. Aber auch mal ein paar Jahre allein zwischen durch . Die meisten Exfreunde würde ich nicht als Narzissten sehen. Also alles so lala.
    In Schule und Beruf wurde ich (trotz der Tatsache, dass ich ein wehrhafter Widerborst bin bzw. sein kann) öfter mal Richtung Sündenbockfunktion gedrängt und gern mal ausgenützt bzw. ich habe Leistung erbracht fast bis zur totalen Erschöpfung.
    -> Hättet ihr mich bis dahin gefragt, dann hätte ich gesagt:
    Ich habe eine gute Menschenkenntnis. Eine gute Intuition und ein Bauchgefühl- was ich beides auch spüre und beachte.
    Was im freundschaftlichen Bereich manchmal so schief läuft ist halt weil…
    Kopf: … meine Mutter mir so einen Scheiss eingeredet hat, den ich aber eigentlich nicht glaube … oder …: weil ich halt gern mal an Deppen gerate.
    Gefühl: … weil man mich halt nicht mögen kann (unbewusst zu dem Zeitpunkt)

    So lief mein Leben ganz gut funktionierend dahin. Hatte mit 33 Jahren einen recht lieben Freund, den ich sehr liebte, Beziehung lief ganz okay und ein paar Freunde. Arbeit erfolgreich aber anstrengend
    Dann starb mein Freund vor meinen Augen an einem Herzinfarkt. Ich bekam eine schwere Posttraumatische Belastungsstörung. Worauf ich erst nach 2 Jahren selbst kam. Professionell diagnostiziert. Und Traumatherapie abgeschlossen etwa 3,5 Jahre nach seinem Tod.
    2 Wochen nach seinem Tod hatten sich alle Freunde bis auf eine von mir abgewendet. Die Eine nach 3 Monaten.
    Ich wohnte wieder bei meinen Eltern. Mein Freund war in meiner Wohnung gestorben. Ich wurde von meinem Hausarzt nur 1,5 Wochen krank geschrieben. Musste arbeiten. Therapie suchen und machen. Nebenbei Wohnung suchen schaffte ich nicht. Dass ich von meinen Eltern keine Unterstützung erfahren habe, sondern das Gegenteil- selbstredend.
    Ich vegetierte also über 3 Jahre dahin und versuchte mich mit Hilfe der Traumatherapie wieder ins Leben zu kämpfen.
    → In den Jahren taubes Gefühl wie unter einer Glasglocke. Fern der Realität. Wie im Traum. Ich wollte weder Freundschaften noch Beziehung. In der Arbeit wurde ich heiter weiter bis zur Grenze meiner (reduzierten) Leistungsfähigkeit getrieben.

    Dann traf ich zufällig meinen Narzissten wieder. Wir waren von meinem 15. bis zu meinem etwa 25. Lebensjahr locker platonisch befreundet gewesen.
    Dann kamen wir schnell zusammen. Knappes Jahr Idealisierungsphase. 2 Jahre bekannter Kreislauf der Hölle. Ich habe nicht verstanden was los ist. Habe mich selbst verloren. Aufgelöst. Wurde auch zusätzlich körperlich krank und bin derzeit schon seit 8 Monaten arbeitsunfähig.
    → Bis Herbst 2017 hätte ich immer noch behauptet ich hätte ein gutes Bauchgefühl, gute Intuition und eine gute Menschenkenntnis.

    Im November 2017 fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die Mutter meines Partners erkannte ich zuerst als bösartige Narzisstin .Viel gelesen. Hier (DANKE!) und auf anderen Seiten von Opfern. Theoriewissen fachlich. Nächtelang. Tagelang. Wochenlang. Schnell zu der sicheren Erkenntnis gekommen, dass mein Partner sich im Bereich zwischen narzisstischer Persönlichkeitsstörung und malignem Narzissten bewegt. Endlich verstanden was hier los ist. Und in meinem Elternhaus. Und mit manchen Freundinnen. Seitdem versuche ich mich zu befreien und zu retten. … (Wohne noch mit meinem Narzissten zusammen)
    → Bauchgefühl, Intuition, Menschenkenntnis:
    Ich sage seit Dezember, dass ich auf einmal extremes Gefühl für sehr liebe und für sehr böse Menschen habe. Ich spüre Narzissten derzeit 10km gegen den Wind. Ich kann sie auch nicht mehr aushalten. Bekomme so große Angst, dass ich aus der Situation gehen muss (z.B. bei Narzissten in der Selbsthilfegruppe).
    Dachte ich mir „Super- endlich funktioniert dein Bauchgefühl richtig. Vielleicht sogar momentan als Schutzfunktion übermäßig sensibel.“. Mittlerweile muss ich einschränken- mein Gefühl erkennt nur Narzissten sofort, die einfach zu ungeschickt verdecken und spiegeln. Geschickte verdeckte Nazissten fühle ich immer noch nicht sofort. Aber viel schneller (Fortschritt). Und entferne sie so gut und so schnell es geht von mir (Fortschritt).
    Aber ich ziehe die Narzissten immer noch an wie die Motten das Licht 🙁
    Aber jetzt auch schon andere, liebe Menschen (Fortschritt) 🙂

    Wenn ihr die Pfeile weiter oben lest, dann erkennt ihr wie wahnsinnig weit ich daneben gelegen bin. In Bezug auf Beurteilung meiner eigenen Fähigkeiten in Bezug auf mein Bauchgefühl und meine Menschenkenntnis. Unglaublich. Und ich hätte alles darauf geschworen, dass ich mich gut kenne und andere super einschätzen kann. Dabei waren es genau die (gleichen) Narzisstinnen, die immer wieder als „Freundinnen“ in mein Leben kamen und mich emotional so kippen konnten, dass ich auch mit nicht narzisstischen Freunden gebrochen habe. z.B..

    Ich bin ja noch nicht ansatzweise am Ende meines diesbezüglichen Erkenntnis- und Heilungsprozesses angekangt, aber von meinem derzeitigen Stand aus möchte ich warnen sich ausschließlich auf sein vermeidlich (mittlerweile) so gutes Bauchgefühl zu verlassen. Es ist doch manchmal etwas arg verdrängt. Oder hinterher.
    Und ich neige ja auch dazu die Schuld bei mir zu suchen, wenn es im freundschaftlichen Bereich ein Problem gibt (z.B. ich fühle was ungutes… weil meine Grenzen überschritten wurden). Der Narzisst haut gleichzeitig in die gleiche Kerbe. (Man kann mich ja auch nicht mögen… sagt die böse von extern initialisierte Stimme meinem Gefühl)
    Und so sind für mich 2 Dinge zusätzlich zum Bauchgefühl sehr wichtig geworden:
    1. Fühlen. Ich fühle mich im sozialen Kontakt schlecht?! Innehalten. Nachfühlen. Wie genau? Mit nachdenken kombinieren:
    Was geht da vor sich? Werde ich abgewertet? Ist mein Gegenüber übergriffig? Macht mich klein oder schlecht? Überschreitet er wiederholt klar von mir aufgezeigte Grenzen? Wenn vielkeicht auch sehr geschickt und subtil. Ja? Dann Augen auf und ggf. schnell handeln. Aktiv. Konsequent.
    Was zwingend zu Zweitens führt:
    2. Die Theorie ist wichtig!!! Die Methoden und Taktiken der Narzissten kennen und verstehen. Im Kopf behalten. Nur so kann ich sie erkennen und mich schützen. Denn ich ziehe sie an und ich bin gefährdet auf sie herein zu fallen. Gerade geschickte verdeckte Narzissten.
    Meine liebe und hikfreiche Psychotherapeutin fragte mich ob es für mich so wichtig ist was genau da abläuft. Dass es mit Narzissmus zu tun hat. Und mich soviel mit dem Thema und der Theorie dazu zu beschäftigen.
    Ja! Nur so kann ich verstehen und mich selbst schützen!

    Beschützt euch selbst, ihr Lieben!

    Keiner hat das Recht uns zu zerstören!
    Wir haben besseres verdient!

    Liebe Artemis,
    ich kann nicht glauben wie lang mein Kommentar geworden ist. Ich wollte nur ein wenig außenrum erklären. Damit man besser nachempfinden kann wie und wieso mein Bauchgefühl so schlecht funktioniert/e.
    Du musst das wegen mir nicht hier an dieser Stelle aks Kommentar frei schalten. Wenn du es an andere Stelle verwenden möchtest, dann bitte um Rücksprache. Hast ja meine Mail.
    Aber ich schicke es jetzt trotz der extremen Länge mal ab. Ich brauch das, glaub ich.

    Liebe Grüße Birgit

  4. Intuition… Bauchgefühl… Menschenkenntnis.

    Mein Leben im Bereich toxische, dysfunktionale Beziehung familiär, Liebesbeziehungen, Freundschaften, Beruf und andere Beziehungen… zusammengefasst:

    Herkunftsfamilie dysfunktional, toxisch, Mutter bewegt sich eindeutig in dem Schweregrad von Narzissmus, der anderen Leid und Schaden zufügt.
    Ich schwarzes Kind. Ältere Schwester goldenes Kind. Denke ich zumindest. Ein Rest Angst, dass ich der bösartige Narzisst bin und ich Täter Opfer Umkehr betreibe, bleibt.
    Erwähnen möchte ich das Detail, dass meine Mutter mir u.a. immer schon erzählt hat, dass ich verrückt bin und eingewiesen gehöre. Und dass ich keine Freunde habe und man mich nicht mögen kann.
    → Ich war mir seit dem Teenialter bewusst, dass ich von meinen Eltern nicht geliebt werde und die Sündenbockfunktion bekleide. Dass das nicht so „gesund“ für mich war, war mir klar. Viel mehr aber auch nicht.

    Ich ging durch mein Leben. Funktionierte einwandfrei. War sehr leistungsfähig. Freundschaften hatte ich immer. Aber immer wieder Phasen, in denen ich alle Freundschaften abgebrochen habe. Meist hat mich 1 Person zutiefst verletzt und ich habe mich (aus Schutz vor weiteren Verletzungen – wie ich heute begriffen habe) vor allen anderen Sozialkontakten zurück gezogen bzw. diese aktiv beendet (wohl um durch das aktive Handeln meinem mir nicht bewusstes Gefühl der Hilflosigkeit entgegen zu wirken).
    Und schwupps hatte meine Mutter recht. Ich hatte (in dem Moment) keine Freunde. Mich kann man nicht mögen.
    Phase ging aber recht schnell wieder rum und ich hatte wieder Freunde.
    Liebesbeziehungen seit meinem 16. Lebensjahr bis zum 33. fast durchgehend. Auch jahrelange. Aber auch mal ein paar Jahre allein zwischen durch. Kam auch mit dem Alleinsein gut zurecht. Die meisten Exfreunde würde ich nicht als Narzissten sehen. Also alles also so lala gelaufen. Ganz okay.
    In Schule und Beruf wurde ich (trotz der Tatsache, dass ich ein wehrhafter Widerborst bin bzw. sein kann) öfter mal Richtung Sündenbockfunktion gedrängt und gern mal ausgenützt bzw. ich habe Leistung erbracht fast bis zur totalen Erschöpfung.
    -> Hättet ihr mich bis dahin gefragt, dann hätte ich gesagt:
    Ich habe eine gute Menschenkenntnis. Eine gute Intuition und ein Bauchgefühl- was ich beides auch spüre und beachte.
    Was im freundschaftlichen Bereich manchmal so schief läuft ist halt weil…
    Kopf: … meine Mutter mir so einen Scheiss eingeredet hat, den ich aber eigentlich nicht glaube … oder …: weil ich halt gern mal an Deppen gerate.
    Gefühl: … weil man mich halt nicht mögen kann (unbewusst zu dem Zeitpunkt)

    So lief mein Leben ganz gut funktionierend dahin. Ich hatte mit 33 Jahren einen recht lieben Freund, den ich sehr liebte, Beziehung lief ganz okay. Ein paar (gute?) Freunde. Arbeit erfolgreich aber anstrengend.
    Dann starb mein Freund vor meinen Augen an einem Herzinfarkt. Ich bekam eine schwere Posttraumatische Belastungsstörung. Worauf ich erst nach 2 Jahren selbst kam. Professionell diagnostiziert. Und Traumatherapie abgeschlossen etwa 3,5 Jahre nach seinem Tod.
    2 Wochen nach seinem Tod hatten sich alle Freunde bis auf eine Freundin von mir abgewendet. Die Eine nach 3 Monaten auch.
    Ich wohnte wieder bei meinen Eltern. (Mein Freund war in meiner Wohnung gestorben.) Ich wurde von meinem Hausarzt nur 1,5 Wochen krank geschrieben. Musste arbeiten. Therapie suchen und machen. Nebenbei Wohnung suchen schaffte ich nicht. Dass ich von meinen Eltern keine Unterstützung erfahren habe, sondern das Gegenteil- selbstredend.
    Ich vegetierte also über 3 Jahre dahin und versuchte mich mit Hilfe der Traumatherapie wieder ins Leben zu kämpfen.
    → In den Jahren taubes Gefühl wie unter einer Glasglocke. Fern der Realität. Wie im Traum. Ich wollte weder Freundschaften noch Beziehung. In der Arbeit wurde ich heiter weiter bis zur Grenze meiner (reduzierten) Leistungsfähigkeit getrieben.

    Dann traf ich zufällig meinen Narzissten wieder. Wir waren von meinem 15. bis zu meinem etwa 25. Lebensjahr locker platonisch befreundet gewesen.
    Dann kamen wir schnell zusammen. Knappes Jahr Idealisierungsphase. 2 Jahre bekannter Kreislauf der Hölle. Ich habe nicht verstanden was los ist. Habe mich selbst verloren. Aufgelöst. Wurde auch zusätzlich körperlich krank und bin derzeit schon seit 8 Monaten arbeitsunfähig.
    → Bis Herbst 2017 hätte ich immer noch behauptet ich hätte ein gutes Bauchgefühl, gute Intuition und eine gute Menschenkenntnis.

    Im November 2017 fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die Mutter meines Partners erkannte ich zuerst als bösartige Narzisstin. Viel gelesen. Hier (danke!) und auf anderen Seiten von Opfern. Theoriewissen fachlich. Nächtelang. Tagelang. Wochenlang. Schnell zu der sicheren Erkenntnis gekommen, dass mein Partner sich im Bereich zwischen narzisstischer Persönlichkeitsstörung und malignem Narzissten bewegt. Endlich verstanden was hier los ist. Und in meinem Elternhaus. Und mit manchen Freundinnen. Seitdem versuche ich mich zu befreien und zu retten. … (Wohne noch mit meinem Narzissten zusammen)
    → Bauchgefühl, Intuition, Menschenkenntnis:
    Ich sage seit Dezember, dass ich auf einmal ein extremes Gefühl für sehr liebe und für sehr böse Menschen habe. Ich spüre Narzissten derzeit 10km gegen den Wind. Ich kann sie auch nicht mehr aushalten. Bekomme so große Angst, dass ich aus der Situation gehen muss (z.B. bei Narzissten in der Selbsthilfegruppe).
    Dachte ich mir „Super- endlich funktioniert dein Bauchgefühl richtig. Vielleicht sogar momentan als Schutzfunktion übermäßig sensibel.“. Mittlerweile muss ich einschränken- mein Gefühl erkennt nur die Narzissten sofort, die einfach zu ungeschickt verdecken und spiegeln. Geschickte verdeckte Nazissten fühle ich immer noch nicht sofort. Aber viel schneller (Fortschritt). Und entferne sie so gut und so schnell es geht von mir (Fortschritt).
    Aber ich ziehe die Narzissten immer noch an wie die Motten das Licht 🙁
    Aber jetzt auch schon andere, liebe Menschen (Fortschritt) 🙂

    Wenn ihr die Pfeile weiter oben lest, dann erkennt ihr wie wahnsinnig weit ich daneben gelegen habe. In Bezug auf Beurteilung meiner eigenen Fähigkeiten in Bezug auf mein Bauchgefühl und meine Menschenkenntnis. Unglaublich. Und ich hätte alles darauf geschworen, dass ich mich selbst gut kenne und andere Menschen richtig gut einschätzen kann. Dabei waren es genau die (gleichen) Narzisstinnen, die immer wieder als „Freundinnen“ in mein Leben kamen und mich emotional so kippen konnten, dass ich auch mit nicht narzisstischen Freunden gebrochen habe. z.B.

    Ich bin ja noch nicht ansatzweise am Ende meines diesbezüglichen Erkenntnis- und Heilungsprozesses angelangt, aber von meinem derzeitigen Stand aus möchte ich warnen sich ausschließlich auf sein vermeintlich (mittlerweile) so gutes Bauchgefühl zu verlassen. Es ist doch manchmal etwas arg verdrängt. Oder hinterher.
    Und ich neige ja auch dazu die Schuld bei mir zu suchen, wenn es im freundschaftlichen Bereich ein Problem gibt (z.B. ich fühle was ungutes… weil meine Grenzen überschritten wurden). Der Narzisst haut gleichzeitig in die gleiche Kerbe (man kann mich ja auch nicht mögen… sagt die böse von extern initialisierte Stimme meinem Gefühl).

    Und so sind für mich 2 Dinge zusätzlich zum Bauchgefühl sehr wichtig geworden:

    1.
    Fühlen.
    Ich fühle mich in einem sozialen Kontakt schlecht?! Innehalten. Nachfühlen. Wie genau? Mit nachdenken kombinieren:
    Was geht da vor sich? Werde ich abgewertet? Ist mein Gegenüber übergriffig? Macht mich klein oder schlecht? Überschreitet er wiederholt von mir klar aufgezeigte Grenzen? Wenn vielleicht auch sehr geschickt und subtil. Ja? Dann Augen auf und ggf. schnell handeln. Aktiv. Konsequent.
    Was zwingend zu Zweitens führt:

    2.
    Die Theorie ist wichtig!!!
    Die Methoden und Taktiken der Narzissten kennen und verstehen. Im Kopf behalten. Nur so kann ich sie erkennen und mich schützen. Denn ich ziehe sie an und ich bin gefährdet auf sie herein zu fallen. Gerade geschickte verdeckte Narzissten.
    Meine liebe und hilfreiche Psychotherapeutin fragte mich ob es für mich so wichtig ist was es genau ist, was da abläuft… welchen Namen man dem Ganzen geben kann (Also dass es mit Narzissmus zu tun hat)? Und ob ich mich soviel mit dem Thema und der Theorie dazu beschäftigen muss? Ob mir das gut tut?
    Ja! Nur so kann ich verstehen und mich selbst schützen!

    Beschützt euch selbst, ihr Lieben!

    Keiner hat das Recht uns zu zerstören!

    Wir haben besseres verdient!

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