Leserbrief – Narzisstische Mütter- Eine wahre Geschichte

Der folgende Text erreichte mich per Email von einem Mitglied unserer Community. Sie möchte mit diesem Schreiben anderen Mut machen und ihnen zeigen, dass sie nicht machtlos sind. Sie ist aus ihrer Ohnmacht erwacht und hat es geschafft, sich vollends von ihrer narzisstischen Mutter zu trennen.  Dieser Text soll euch die Augen öffnen, und euch den Mut geben, eure Geschichte zu erzählen.  Wir ziehen den Hut, vor so viel Ehrlichkeit und Mut! Vielen vielen Dank für diesen tollen Text!

 

Den Teufel an den Hörnern gepackt

Wie ich es nach fast vierzig Jahren endlich geschafft habe, aus der Hölle zu entkommen

„Deine Mutter ist narzisstisch? Ja was ist denn an einem Narzisst so schlimm? Der mag halt sein Spiegelbild.“ Wie oft sind mir da die Argumente ausgegangen. Zu perfide und zu manipulativ ist das Spiel eines Narzissten, um es kurz und knackig beschreiben zu können. Dabei wird der Narzisst oft so treffend beschrieben. Denken wir nur an die böse Stiefmutter von Schneewittchen. Außerdem nimmt der Narzisst in fast allen Religionen eine prominente Stellung ein: es ist der Teufel. Der Verwirrer, der Faktenverdreher, der Verleumder.

Wie für einen Narzissten so typisch, hat auch meine Mutter zwei völlig verschiedene Gesichter. Zum einen war sie die kleine zarte Musiklehrerin, die den Kindern in der Stadt ja so lieb das Instrument beigebracht hat. Sie hat hohes Ansehen, ist sie doch so sensibel und auch in gewisser Form spirituell. Sie gab immer vor, Gefühle und Stimmungen und noch viel mehr spüren zu können. Bei genauerer Betrachtung wurde deutlich, dass sie das immer nur im Nachhinein konnte. Es hat aber niemand genauer betrachtet.

Der gleiche „Mensch“ hat mich geschlagen und wie ein Tier vor sich her getreten, wenn ich ihrer Ansicht nach zu viel Lärm gemacht habe, oder die Ecken nicht ordentlich genug gestaubsaugt habe. Die körperliche Gewalt war aber gar nicht das Schlimmste. Das Schlimmste waren die seelischen Misshandlungen. Das Leben in einer ver-rückten Welt. Das Faktenverdrehen, die Lieblosigkeit. Dass mir wie so vielen Opfern von Narzissten jegliche medizinische Hilfe verwehrt wurde, ist nur ein Beispiel von Tausenden. Im Alter von 10 Jahren bin ich in den passiven Widerstand getreten. Ich habe meiner Mutter bis heute weder in die Augen geschaut, noch habe ich in ihrer Anwesenheit gelacht. Ich habe das sehr wohl angesprochen, aber weder in meiner Familie, noch außerhalb hat mir jemand geholfen. Mein Vater und Geschwister sind selbst Opfer. Alle anderen außerhalb sind auf die engelsgleiche Art meiner Mutter und ihr pseudo-emphatisches Gerede hereingefallen. Ausnahmslos alle. Zudem sind meine Eltern sehr wohlhabend. Es fehlte mir also von Außen betrachtet an nichts. Dabei war es die Hölle auf Erden. Ich hatte es irgendwann aufgegeben um Hilfe zu bitten.

Das kennst Du sicher auch: diese seelische Abhängigkeit, die trotzdem entsteht. Obwohl man wie ein Stück Scheiße behandelt wird. Außerdem war ich so schwer depressiv und voller Angstzustände, dass ein eigenständiges Leben gar nicht möglich war. Erst mit Ende 20, nach über einem Jahr Therapie habe ich es geschafft, bei meinen Eltern auszuziehen. Mit Mitte 30 bin ich ca. 400 km weggezogen, um meinem Traumjob nachzugehen. Zum ersten Mal war ich frei von Depressionen und Suizidgedanken. Die Tochter einer Narzisstin wird plötzlich glücklich?! Das darf nicht sein!!! Schneewittchen lässt grüßen. Auf die perfiden Spielchen, die dann einsetzten, will ich gar nicht genauer eingehen. Das kennst Du doch selbst zu Genüge. Über all die Jahrzehnte hat mir meine Mutter bei jedem Schritt Richtung Glück nicht nur einen Stein, sondern den kompletten Himalaya in den Weg gestellt.

Ich will Dir lieber erzählen, wie ich es geschafft habe den Kontakt abzubrechen. Und zwar KOMPLETT! Kontakt abbrechen. Das liest sich immer so leicht. Dieser Ratschlag ist immer so schnell ausgesprochen. Es ist nicht leicht. Im Gegenteil. Aber es ist zu schaffen! Du versuchst sicher auch wie ich, dieser armen „Seele“ immer wieder zu helfen. Einfach nur, damit sie auch mal Ruhe gibt und Dich nicht ständig belästigt. Du hoffst immer wieder, dass es irgendwann gut wird, sie es doch irgendwann mal kapieren MUSS, irgendwann mal Ruhe geben MUSS! Vergiss es. Lass es. Es hat keinen Sinn, es macht Dich kaputt. Narzissten sind seelenlose Monster. Sie sind der Teufel in Menschengestalt. Es macht ja auch keinen Sinn einer kaputten Spülmaschine, die immer und immer wieder Deine Küche unter Wasser setzt, immer und immer wieder eine Chance zu geben. Narzissten sind so seelenlos wie eine Spülmaschine. Das ist eine harte Formulierung, aber wie der Narzisst Dich behandelt ist noch härter! Ich sage das so schonungslos, weil ich mich selbst über Jahre und Jahre hinweg immer wieder verrant habe.

Die Grundvoraussetzung für den Kontaktabbruch war für mich persönlich ein soziales Umfeld, das Verständnis für mich hat und mir hilft. Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis zu einhundert Prozent ausgetauscht. Natürlich habe ich zudem auch viel zum Thema Narzissmus gelesen, an mir gearbeitet, mich auf meinen Beruf und allgemein die schönen Dinge konzentriert etc. Ich will heute hier aber das Umfeld in den Mittelpunkt stellen.

Ich hoffe sehr, dass Du ein verständnisvolles Umfeld hast. Wenn nicht, ist es meines Erachtens unvermeidbar es zu ändern, auch wenn es noch so schmerzhaft ist. „Jetzt übertreibst Du aber, Deine Mutter ist doch sooooo nett. Da musst Du halt mal weghören.“ Sprüche dieser Art kommen Dir sicher bekannt vor, oder? Vorzugsweise von Menschen, die auch eine schwierige Beziehung zu ihren Eltern haben, oder seit Jahren selbst unzufrieden mit ihrem Leben sind, sich aber keinen Schritt bewegen. Mein Umfeld war voll davon. Kein Wunder, Dein und mein Urvertrauen zu den Menschen wurde von Anbeginn mit Füßen getreten. Da suchen wir uns leider wie automatisch Menschen um uns herum, die uns nicht zu nahe treten, weil sie selbst nicht mit Gefühlen umgehen können. Wie viele Jahre an Lebenszeit habe ich verplempert, um mir bei solchen Menschen Verständnis und Gehör zu verschaffen. Es hat keinen Sinn. Solche Menschen wollen Dich nicht verstehen. Verschwende Du nicht weiterhin Deine Zeit. Schieß sie zum Mond. Kommen da jetzt Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen bei Dir hoch? Brauchst Du nicht haben. Sogar Jesus hat schon gesagt: „Lass die Toten ihre Toten begraben“. Du musst Dich nicht rechtfertigen, Du musst Dich auch nicht verabschieden. Rette Dich! Schütze Dich!

Es gibt sie nämlich doch: die Menschen, die Dir helfen, die Dir glauben, die Geduld und Verständnis für Dich haben. Ja ich weiß, Du glaubst mir jetzt nicht, ich habe es Jahrzehnte auch nicht glauben wollen. Aber ich verspreche Dir hoch und heilig, dass es so ist! Sind wir mal ehrlich, wenn wir mitten in der Scheiße stecken und der Narzisst mal wieder in Hochform, dann funktionieren bei uns weder Verstand noch Bauchgefühl. Da ist einfach alles nur Chaos. Wie um Himmels Willen sollen wir da passende und unpassende Menschen unterscheiden können?! Für mich gibt es da einen guten Trick: muss ich einer Person in meinem Umfeld meine Notsituation einmal oder hundertmal schildern. Bei den Menschen, die zu mir passen reicht es einmal. Vielleicht hilft Dir dieser Trick auch, vielleicht fällt Dir aber auch ein anderer Trick ein! Das geht auch nicht von heute auf morgen, es hat ca. drei Jahre bei mir gedauert, bis ich Stück für Stück im Schneckentempo dieses starke Vertrauen zu meinem neuen Umfeld aufbauen und gleichzeitig die unpassenden Menschen loslassen konnte. Aber menschliche Prozesse brauchen eben ihre Zeit. Am Wichtigsten ist, immer weitermachen. Immer immer immer, und irgendwann wird Dein neues Leben stärker sein als das alte.

Schon als Kind war mir mehr oder weniger bewusst klar, dass für mich ein glückliches Leben nur ohne meine Mutter und Familie funktionieren kann. Den Kontakt zur Familie abbrechen. Das ist wohl der unanständigste gesellschaftliche Schritt, den man gehen kann. Sowas macht man doch einfach nicht! Mit solchen Gedanken hast Du sicher auch zu kämpfen. Ich muss Dir auch leider die Illusion nehmen, dass mit dem Kontaktabbruch dann alles auf Knopfdruck wieder gut wird.

Als ich es durchgezogen habe, kamen all die alten Ängste wieder hoch. Obwohl mein Verstand es besser wusste, hatte ich Angst um mein Leben. Ich war davon überzeugt, dass etwas ganz ganz Schlimmes passieren wird. Ich habe an jeder Straßenecke meine Mutter gewittert, bei jedem Geräusch meines Handys blieb mir kurz das Herz stehen. Am Briefkasten haben meine Hände so gezittert, dass ich kaum in der Lage war, den Schlüssel umzudrehen. Diese Ängste sind nicht unbegründet. Wenn Du einem Narzissten ans Bein pinkelst, wird dieser absolut unberechenbar. Entweder rastet er komplett aus, trachtet Dir vielleicht sogar nach dem Leben, oder tut so, als wäre wegen Deines Verhaltens sein Todesurteil ausgesprochen. Du hast da sicher auch einige Beispiele auf Lager. Meine Mutter stand auch tatsächlich vor der Tür und hat zudem versucht, mich bei einer Veranstaltung zu überrumpeln. Ich war aber bei meiner Flucht immer den entscheidenden Schritt schneller. Unter anderem habe ich meinem Hausmeister kurz meinen Zweitschlüssel abgenommen, damit meine Mutter ihn nicht einlullt und meine Wohnung aufschließen lässt, um diese dann zu durchsuchen. Du weißt warum ich das tue. Seit wann respektiert der Narzisst unsere Privat- und Intimsphäre?!? Auch in Zukunft kann ich darauf vertrauen, dass ich den entscheidenden Schritt schneller sein werde. Weil ich ein starkes Umfeld habe, dem ich vertraue und das mir hilft. Ein Anruf genügt. Keine großen Erklärungen.

Über Monate dachte ich, es wird niemals besser. Diese Panik hört niemals auf. Aber es wurde besser und es hat aufgehört. Das wird auch bei Dir besser und aufhören. Das verspreche ich Dir!

Ich muss mich natürlich weiterhin schützen. Fast alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme habe ich für die Menschen aus meinem alten Leben blockiert. Selbstverständlich hat meine Mutter nie auch nur Ansatzweise irgendwie meine Grenzen respektiert. Aber ich weiß mich nun zu wehren. Über all die Jahre habe ich gelernt, mich im übertragenen Sinne bis an die Zähne zu bewaffnen und vor allem mithilfe meines neuen Umfelds meine Grenzen zu verteidigen. Wenn es an der Tür klingelt, habe ich immer noch manchmal ein komisches Gefühl. Genauso, wenn ich sehe, dass in meinem Briefkasten ein Brief liegt. Aber ich schaffe es auch unwahrscheinlich glücklich und frei zu sein! Und Du wirst das auch schaffen!

Hilfreiche Literatur:

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5 Kommentare zu „Leserbrief – Narzisstische Mütter- Eine wahre Geschichte

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  1. Das ist ganz klasse geschrieben! Die Geschichte stimmt mit meiner in vielem überein. Ich habe es auch geschafft und habe heute ein gutes soziales Umfeld und eine liebe neue Familie. Mit meiner Mutter und dem Rest der Sippe habe ich vor 11 Jahren den Kontakt abgebrochen. Hier auch mal ein Beispiel. Sie hat mich zwar nicht wie ein Tier vor sich her getreten, aber kurz nach meiner 2. Hochzeit ( endlich glücklich, mein 1. Mann war auch Narzisst) hat sie einen Selbstmordversuch​ begangen. Ich habe sie gefunden 😱 und noch eine Weile versorgt bis ich nicht mehr konnte. Aber dieses Trauma lässt mich nicht mehr los und ich leide immer noch unter Angstzuständen.
    LG

  2. ich bin so froh, über diese Seite und dass ich langsam merke, dass ich mit diesem Trauma nicht alleine bin -. Manchmal frage ich mich ob ich mich jemals den Menschen unvoreingenommen und ohne Angst annähern kann und werde. . …. und ja, dein „Trick“ ist absolut zutreffend. Mittlerweile schaffe ich es auch zu erkennen, wann es für mich gesünder ist zu gehen – und breche den Kontakt ab. Doch dieser Kontaktabbruch berührt immer meine Seele an genau dieser einen Stelle an der mir meine Urwunde zugefügt wurde-, vor allem wenn mein Gegenüber mit Schuldgefühlen und subtiler Manipulation über Dritte arbeitet. Meine letzte Begegnung hat mich sehr stark retraumatisiert, doch ich verdanke dieser Beziehung, dass ich nun weiß wo mein Anteil daran liegt. (Schlüssel-Schloss – Prinzip) Es gibt diese Menschen die ohne Erklärung verstehen und bei denen ich mich mittlerweile öffnen darf/kann. Die Menschen, denen man immer und immer wieder versuchen muss zu erklären, drücken nur Knöpfe und retraumatisieren um so mehr. – Mein Bitten um Verstehen und deren pseudo-emphatisches Getue ohne Grundsubstanz um irgendetwas zu begreifen finden ihre Zustimmung in Ihrem Zitat: „Da suchen wir uns leider wie automatisch Menschen um uns herum, die uns nicht zu nahe treten, weil sie selbst nicht mit Gefühlen umgehen können.“- so wahr.

    Danke für diese Seite
    lg

  3. Danke für deinen gut nachvollziehbaren Bericht. Mir scheint deine Mutter wirklich ein extremes Beispiel einer Narzisstin zu sein – da fällt die Trennung möglicherweise auch einfacher. Schwieriger finde ich es, wenn das Verhältnis zur eigenen – narzisstischen – Mutter noch viel mehr von ambivalenten, widersprüchlichen Urteilen durchmischt ist und »gut« und »böse« für einen selber schwer auseinanderzuhalten sind. Als Kinder sind meine Schwester und ich oft von dem Vater und auch der Mutter geschlagen worden, an wirklichen innerne Bedürfnissen der Kinder wurde kaum Anteil genommen, man hatte zu funktionieren. In Briefen habe ich vesucht, dieses gestörte Verhältnis anzusprechen und erhielt immer nur Abwehr, Ironie bis zu dem Hinweis, dass ich mir »professionelle Hilfe« suchen sollte – dabei suchte ich nur eine einsichtige, emphatische Mutter, mit der man ehrlich alles, auch die Probleme, die man miteinander hat, bereden kann! Und stattdessen begegnete mir immer nur mütterliches Selbstmitleid, wie schlimm doch die Vorwürfe seien, dass er so mit seiner armen Mutter umgehe usw. Ein schwieriges Dilemma. Menschen sind niemals nur »Teufel« und auch der übelste Narzisst/die übelste Narzisstin ist neben seinem/ihrem Täter-Dasein auch zugleich Opfer, denn er/sie hat ein gestörtes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Das macht die Sache schwer, solchen Menschen die Seele abzusprechen oder sie gar zu verteufeln. Ich glaube auch nicht, dass dies der richtige Weg ist – reifer ist es, den Kontakt vielleicht einzuschränken und gänzlich zu beenden, aber dabei zu versuchen dem Menschen, zu dem man den Kontakt abgebrochen hat, dennoch zu verzeihen und ihm vielleicht auch mit Mitleid zu begegnen.
    Denn aus der Selbstanschauung sind ja jedem Menschen die Keime des Narzissmus selber gut vertraut – der Narzist/die Narzisstin ist niemals nur das Fremde oder Andersartige.
    Für einen selber ist ein solcher »multiperspektivischer« Weg sicherlich anstrengender, als wenn man sich ganz der Dämonisierung des Narzissten verschreibt. Aber Entwicklung ist immer anstrengend und unbequem. Und auch das Aushalten von Widersprüchen.

    1. Lieber Ralf

      Danke für Deine umfassende Stellungnahme die meines Erachtens allen Beteiligten in diesem Drama gerecht wird.

      Gehe mit Dir einig, Narzissten sind beides nämlich Täter und Opfer zugleich. Das Wissen um ihr eigenes Kindheitstrauma ist durchaus bei mir vorhanden und erklärt, warum sie so unempathisch und egoistisch handeln und kein Verständnis für ihr Gegenüber aufbringen können und trotzdem verletzt das bösartige und manipulative Verhalten der inzwischen hochbetagten (95) narzisstisch gestörten Mutter ihre längst erwachsenen Kinder (inzwischen selbst im Rentenalter) sowie die erwachsenen Grosskinder in einem solchen Ausmass, das trotz mehr als 60 Jahren immer wieder neuen Versuchen einschliesslich Therapie und eingeschränktem Kontakt nun schlussendlich nur noch der Kontaktabbruch als Lösung bleibt, um die eigene Gesundheit zu schützen und nicht ganz zusammenzubrechen. Traurig und sehr schmerzhaft für alle Betroffenen.

      Ich habe bis vor kurzem noch fest daran geglaubt, es ohne diesen Schlussstrich hinzukriegen, jetzt kapituliere ich, weil meine Kraft nicht mehr ausreicht.

      Sofia

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von Anders Noren.

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