narzisstische eltern

Narzisstische Eltern – Eine wahre Begebenheit

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Heute möchte ich euch etwas über narzisstische Eltern erzählen. Viele haben es selbst erlebt, noch mehr haben bisher darüber geschwiegen. Denn zu erkennen, dass die Eltern oder ein Elternteil narzisstisch ist, ist für ein Kind sehr schwer. Schließlich kannte es nie etwas anderes. Oft sind es die schwerwiegenden Traumata, die uns als Erwachsener in die eine oder andere Richtung, das Leben zur Hölle machen. Erst dann erwägen wir eine Therapie, wissen aber nicht einmal warum. Erst beim Experten wird dann meist aufgedeckt, was unserer Persönlichkeit so geschadet hat. Dass die schöne Kindheit an die wir uns erinnern, meist nur Lug und Trug war. Ein Schutzmechanismus, damit wir überleben konnten, hat dafür gesorgt, dass wir uns an die Wirklichkeit nicht erinnern können. Und so ist in unseren Augen die Kindheit zwar verschwommen, aber die Grunderinnerung ist meist positiv. Deswegen liegt dann meist ein steiniger Weg vor einem, wenn man in jahrelanger Therapie dem ganzen dann auf den Grund geht.

Ich möchte heute eine Geschichte mit euch teilen. Aus Sicherheitsgründen möchte die Verfasserin anonym bleiben. Aber folgende Geschichte, beruht auf wahren Begebenheiten:

„Meine ersten Erinnerungen die ich habe, fangen in meinem 6ten Lebensjahr an. Ich stehe auf dem Schulhof. Ganz allein. Ich habe keine Freunde, werde von den meisten Mitschülern gehänselt. Weil ich Ausländerin bin und mein Haar kurz tragen muss. Meine Mutter hat das so bestimmt. Sie sagt es sei weniger Arbeit mit kurzen Haaren. Aber unter den anderen Kindern fällt es mehr auf, als sie denkt. Hier bin ich anders. Dazugehört habe ich nie. Meine Haut ist dunkel, meine Haare schwarz. Die anderen Mädchen haben helle haut und blonde Haare. Ich erinnere mich noch, wie einsam ich in dieser Zeit war. Meine Eltern waren schon immer streng. Ich musste immer die besten Leistungen mit nach Hause bringen. Ansonsten war die Hölle los. Als ich älter wurde, wurden Noten immer wichtiger für meine Eltern. Sie kauften mir teure Computerprogramme , an denen ich jeden Tag Stundenlang lernen musste. Danach wurde ich meist noch Vokabeln abgefragt. Gute Noten waren bei uns das allerwichtigste. Ich hatte das Gefühl, meine ganze Person wurde nur an meinen Noten gemessen. Bekam ich einmal eine 3, hatte ich schon Angst nach Hause zu kommen.

Bei einer 3 waren meine Eltern schon unzufrieden mit mir. Ich wurde belächelt und musste Stundenlang die Gründe erzählen, warum ich so schlecht war. Bei einer 4 ging zu Hause die Welt unter. Dann wurde ich abgewertet und beschimpft. Meine Mutter steigerte sich meist so sehr rein, dass sie mich irgendwann anschrie. Dann kamen Sätze wie: „Mach so weiter- dann stecke ich dich ins Internat! Ist ja nicht auszuhalten, wie dumm du bist!“  Ich hatte fürchterliche Angst , dass meine Eltern mich in ein Internat geben würden. Also strengte ich mich noch mehr an, dass sie mich gern hatten. Ich lernte früh, dass ich nur geliebt wurde, wenn ich Mama und Papa alles recht machte. Eigene Gedanken und Wünsche lies ich nicht zu.

Ganz selten, wenn ich mich mal traute zu sagen, was ich gerne machen würde, wurde dies schnell abgetan und durch etwas anderes ersetzt, was meine Mutter wichtiger fand. Wichtig war jedoch, dass ich unbedingt in einen Verein musste. Anfangs war es Ballett, dann Judo , dann Voltigieren und schließlich Tennis. Das konnte man anderen nämlich immer stolz erzählen. Genau wie, dass deine Tochter schon vier Sprachen sprechen kann und deswegen total begabt ist! Dass ich dafür jeden Tag Stundenlang ackern musste, wurde natürlich nicht erzählt.

Meine Mutter gab immer die Kommandos. Ich kannte sie als Person nie wirklich. Ich wusste kaum etwas über sie. Sie war die Frau, die stets nur zu Hause war und alles saubermachte, kochte und mein Leben bestimmte. Mein ganzes Leben wurde bestimmt. Bis ins kleinste Detail. Was ich aß, was ich trug, was ich lernte und was ich zu denken hatte. Meinem Vater war ich noch fremder. Über ihn wusste ich nichts. Gar nichts. War er bis zu meinem 13 Geburtstag noch ab und an sehr lieb zu mir, herrschte er ansonsten nur über uns. Mit ihm wurde mir jedesmal gedroht, wenn ich nicht tun wollte, was meine Mutter mir auftrug. Denn er schlug auch zu, wenn ich nicht tat, was sie von mir wollten. Ich hatte riesig Angst vor ihm. Er nannte das Respekt. Mir wurde beigebracht, dass ältere Menschen immer Recht haben und ich mich ihnen nie wiedersetzen soll. So gehört es sich. Bis heute habe ich Angst vor Menschen, die älter sind als ich. Ich sehe mich weit unter ihnen, traue mich nicht, ihnen meine Meinung zu sagen. Das hat sich tief in mir eingebrannt.

Ansonsten setzte mich mein Vater ständig nur herab. Ich war dumm, zu dick und sowieso total dämlich. Er behandelte mich ständig von oben herab. Immer so, als könne man mir nicht vertrauen. Als hätte ich immer irgendetwas böses im Sinn. Und als hätte er das genau durchschaut. Ständig wurde mir suggeriert ich und meine ganze Person seien falsch und schlecht. Als ich anfing in Mathe schlechter zu werden, setzte er sich zu mir um mit mir zu lernen. Aber schnell fing er an zu schreien und mir eine wahnsinnige Angst einzujagen. Ich konnte in solchen Momenten nicht einmal mehr meinen Namen richtig schreiben. So sehr war ich in Panik. Irgendwann schmiss er alles herum und brüllte, ich sei einfach zu dumm!

Meine Mutter kam mir vor wie eine Shizophrene Frau. Manchmal, wenn ich Leistungen brachte, war sie sehr lieb zu mir. Und dann, vollkommen ohne Grund- rastete sie aus. Schrie mich an. Schmiss Dinge nach mir. Würdigte mich in nur jeder erdenklichen Weise herab. Bis ich weinend im Bett kauerte und kaum mehr Luft bekam vor Angst.  Das war mein Leben. Machte ich meinen Eltern alles recht, waren wir die perfekte Familie. Aber Raum für mich und meine Wünsche gab es nie. So lernte ich, es immer allen Menschen recht machen zu wollen. Nie meine Meinung zu sagen. Gar keine eigene Meinung mehr zu entwickeln. Ich dachte nur noch für die anderen. Denn wenn ich ehrlich war und zu mir stand- so hatte ich gelernt, mochte man mich nicht mehr. Ich war falsch. Was ich dachte und fühlte war immer falsch. Also lies ich es sein. Damit meine Eltern mich lieb hatten. Eigenständig wurde ich nie. Das klingt jetzt verrückt, aber als Kind wurde meine Eigenständigkeit immer bestraft oder unterdrückt. Und so blieb ich emotional auf dem Stand eines Kindes. Meine Mutter verbot mir neue Dinge zu lernen. Wichtige Dinge. Wie putzen, oder kochen. Haushalt machen. Oder mit Geld umgehen. Das alles wurde mir verboten. Viel wichtiger war es, dass ich lebte, was sie nie konnte- eine Schullaufbahn mit Abitur. Sie hatte das nie machen dürfen. Deswegen projezierte sie ihr ungelebtes Leben auf mich um…. und nun musste es mein Ziel sein.

Dieses Ziel ging vor alles andere. Alles wurde mir verboten, damit ich ja nicht in Versuchung kommen konnte, dieses Ziel aus irgendwelchen Umständen nicht zu erreichen. Wenn andere feiern gingen, musste ich zu Hause bleiben. Wo andere bei Freunden übernachten durften, konnte ich von so etwas nur träumen. Alles wurde krankhaft kontrolliert. Wo ich war, mit wem und wie lange. Besuch durfte immer nur zu uns kommen, aber ich fast nie zu anderen. Bei uns durfte Übernachtet werden, weil meine Mutter es kontrollieren konnte.

Und das ging auch gut… bis ich älter wurde. Nicht, dass ich es mir selbst dann wert gewesen wäre zu kämpfen. Nein, die Glaubenssätze waren so tief in mir verwurzelt, dass ich nichts aber auch gar nichts von mir selbst hielt. Aber es passierte etwas anderes- jemand anderes verliebte sich in mich. Ein guter Junge, ein Vorzeigeschwiegersohn sonder gleichen. Jede normale Mutter wäre glücklich über so einen Schwiegersohn gewesen. Er war ansehnlich, intelligent und aus gutem Haus. Und einfach so, verliebte ich mich. Und damit begann für mich, mit 15, die Hölle auf Erden, wie ich es vorher noch nie erlebt hatte. Mein Freund war für meine Eltern sofort der Feind. Obwohl sie keinen Grund dazu hatten. Nun wurde mein Leben noch krankhafter kontrolliert, denn man wollte mich von ihm fernhalten. Wir durften uns immer nur bei mir sehen, die Türe musste natürlich offen bleiben. Zusammen weg durften wir so gut wie nie, und wenn dann nur ein paar Stunden.  Zu ihm durfte ich nie, denn seine Mama liebte mich abgöttisch. Und ich liebte sie. Von ganzem Herzen. Durch sie erfuhr ich, dass man nichts tun musste, um geliebt zu werden.

Es war mir fremd, aber ich genoss es sehr. Als meine Mutter das mitbekam, wie sehr sich diese Frau Mühe gab, wie sie mir kleine Geschenke machte, einfach so – wurde sie rasend vor Wut. Sie begann lügen über die Familie zu verbreiten. Über ihn und seine Mutter. Alle Verwandten waren nun vorgewarnt. Ich konnte mit niemandem mehr reden. Sie verbreitete, dass seine Mutter eine Hure sei und er mich mit sexuell ansteckbaren Krankheiten angesteckt habe. Dabei waren wir nicht einmal intim miteinander! Alles wurde madig gemacht, alles verboten und kontrolliert. Aber zum ersten Mal, senkte ich nicht den Kopf und gehorchte. Denn mittlerweile liebte ich diesen Mann und seine Familie. Also tat ich etwas, dass ich noch nie getan hatte. Ich wiedersetzte mich. Ich gehorchte nicht mehr. Ich funktionierte nicht mehr. Seitdem war es der reinste Psychoterror. Meine Mutter kam Nachts total betrunken in mein Zimmer gestürmt und schrie mich an. Was ich denn wolle mit diesem Lackaffen. Ich würde die ganze Familie verraten. Sie hätte mich weggeben sollen! Ich sei es nicht wert ihre Tochter zu sein!

Umso älter ich wurde, umso mehr merkte ich, dass meine Mama sehr krank war. Sie war Tabletten und Alkoholabhängig und Psychisch sehr krank. Sie machte eine Therapie, weil sie Psychosen hatte und Angststörungen. Damals wusste ich nicht, was das alles bedeutet- heute weiß ich es umso mehr. Sie war die Frau eines Narzissten. Sie war so abhängig geworden von ihm, dass sie seine Verhaltensweisen angenommen hatte, um zu überleben. Um von ihm geliebt zu werden. Sie begann alles zu kontrollieren, weil sie sich damit sicherer fühlte. Ich dachte immer, sie wäre die böse gewesen. Die ,die mir nur schlechtes wollte. Aber ich irrte mich. Sie war lediglich seine Marionette. Und ist an dieser Rollte total zerbrochen. Sie war ein sehr kranker Mensch, der selbst nichts mehr wollte als geliebt zu werden. Ein Mensch, der nichts mehr hatte außer mich. Und ich löste mich endlich immer mehr , da ich einen Menschen getroffen hatte, der mich gut behandelte. Gesund.  Der mich liebte, wie ich war. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich geliebt, weil ich ich war. Einfach so. Das erfüllte mich sehr und ich merkte immer mehr, dass ich keine Marionette mehr sein wollte.

Aber die Psychospielchen meiner Eltern wurden immer perfider. Sie drehten mir das Wort im Mund herum, stellten Situationen ganz anders dar, als sie wirklich gewesen waren. Ich hatte das Gefühl den Verstand zu verlieren. Zum ersten Mal gab es da draussen jemanden, der mir die wirkliche Welt zeigte. Dadurch merkte ich auch zum ersten Mal , dass die Welt zu Hause verdreht und unlogisch war. Nichts ergab hier Sinn, aber die Menschen die hier lebten, wollten mir weiß machen, es sei die Realität.

Aber ich blieb stark. Wendete mich mit 16 Jahren gegen meine Eltern. Am Ende wurde ich nur noch mit Ignoranz bestraft. Ich wurde als Monster hingestellt, dass seinen Eltern unrecht tut. Überall wurde herum erzählt, wie schlimm ich doch mit meinen Eltern umging. Dabei stand ich nur für mich ein- und das zum allerersten Mal! Ich erinnere mich noch als mein Vater mich das letzte mal Schlug. Ich sollte mein Zimmer aufräumen und weigerte mich. Als er zuschlug , stand ich auf , sah ihm in die Augen und sagte: „Schlag ruhig zu! Na los! Aber brechen wirst du mich nie wieder!“ Danach hat er es nie wieder gewagt mich anzufassen.

Als meine Mutter dann durch einen Unfall ins Koma fiel und mein Vater nichts besseres zu tun hatte, als mit ihrer 20 Jahre jüngeren Krankenschwester eine Beziehung anzufangen, brach meine Welt einmal mehr auseinander. Sie lag gerade mal 3 Monate im Wachkoma. Bald darauf starb meine Mutter… Und mein Vater zog mit seiner neuen Freundin weg, als ich gerade 18 geworden war. Ich war wie ein Kind, total unselbstständig und allein. Doch mein Freund war immernoch an meiner Seite und half mir. Seine Mutter brachte mir alles wichtige bei, was ich längst hätte wissen müssen.   Ich würde euch jetzt gern erzählen, dass mein Freund, dieser tolle Mensch und ich- wir glücklich bis an unser Lebensende waren. Aber so ist das Leben nicht. Durch meine schwere Kindheit habe ich dermaßen viele Traumen erlitten, dass die negativen Grundsätze tief in mir eingebrannt sind. Ich bin dumm. Ich bin fett. Ich genüge nicht. Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste. Ich kann alleine nicht überleben.

Ich und meine ganze Persönlichkeit waren kaputt durch all das. Und obwohl dieser Mensch für immer die Liebe meines Lebens bleiben wird, ist die Beziehung gescheitert. Denn er war ein guter , anständiger aber auch einfacher Junge. Er konnte das alles nicht auf Dauer mitmachen. Er hat ein einfaches Mädchen geheiratet und ich freue mich für ihn. Denn zu lieben heißt auch, das beste für den anderen zu wollen. Und ich werde ihn immer von ganzem Herzen lieben. Denn er hat mir gezeigt was Liebe wirklich ist. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht an ihn denken muss. An dem ich mir nicht wünschen würde, er würde einfach so vor meiner Türe stehen und mich retten aus all dem. Aber das Leben ist nicht so. Das Leben ist kein Märchen, wo die Prinzessin am Ende vom Prinzen gerettet wird.

Erst später in der Therapie erfuhr ich dann, dass ich durch meine Kindheit eine Dependente Persönlichkeitsstörung entwickelt hatte und meine Eltern Narzissten waren. Das ich keine normale Kindheit gehabt hatte. Dass ich mein ganzes Leben lang Gefahr laufe, Narzissten anzuziehen. Ich würde auch gerne sagen, dass ich jetzt glücklich bin und nie wieder mit Narzissmus zu tun hatte. Aber die Wahrheit ist, ich bin mit einem Narzissten verheiratet. Und durchlebe mein Kindsheitstrauma jeden Tag von neuem. Mein Therapeut sagte mir später, dass der Narzisst es sehr einfach hatte in mein Leben zu kommen- denn es war genau zu dem Zeitpunkt an dem der einfache Junge mir erneut einen Korb gab, nachdem er mir Wochenlang Hoffnung gegeben hatte. Es sind solche Momente, wo Narzissten es sehr leicht haben. Wo sie die Sehnsucht des anderen nach Liebe spüren können. Und genau so war es. Ich erlag ihm sofort. Der Missbrauch fing erst Jahre später an, als er sein wahres Gesicht zeigte und er mich schon von meinem kompletten Umfeld getrennt hatte.  Es ist kein Happy End und alte Gewohnheiten und negative Programme verschwinden nicht einfach. Aber ich arbeite jeden Tag daran. Und ich weiß , eines Tages werde ich es schaffen. Da werde ich es wieder schaffen. Wie damals mit meinen Eltern. Ich glaube fest daran.“

 

 

Mehr zur dependenten Persönlichkeitsstörung erfahrt ihr in einem zukündigen Artikel und Hier

Mehr zu narzisstischen Eltern, könnt ihr Hier lesen.

Hilfreiche Literaur:

2 comments on “Narzisstische Eltern – Eine wahre Begebenheit”

  1. Warum werden hier Opfer von narzisstischem Mißbrauch welche nicht selbst zum Narzissten geworden sind, was sehr für Ihre persönliche Stärke spricht wieder als nicht in Ordnung gebranntmarkt als gestörte Persönlichkeit? Die wahre gestörte Persönlichkeit ist der Narzisst und nicht sein Opfer, das neue gesunde Umgangsformen und Denkstrukturen aufbauen und die eigene Individuation nachholen muss, um das Kindheitstrauma und seine destruktiven Strukturen hinter sich zu lassen.

    Ich betone nochmals, nicht das Opfer ist das Problem, sondern der Bully. Eine respektvolle Behandlung und Unterstützung von Mißbrauchsopfern stellt den Wert einer Persönlichkeit in den Mittelpunkt und nicht Ihre Schwächen. Nur ein narzisstischer Blick schaut auf Mißbrauchsopfer herab und ergötzt sich an der Auschlachtung menschlicher Schwächen.

    Ein co-depenten Empath zu sein, heißt eine derartige Rolle innezuhaben. Eine Rolle kann durch Hinzugewinnung von Schlüsselkompetenzen abgelegt werden, eine NPD (Narcissistic Personality Disorder) jedoch nicht, da sie eine echte Persönlichkeitsstörung darstellt.

    Dieser Unterschied ist wichtig, da andernfalls die aufgezwungen Rolle mit der eigentlichen Persönlichkeit verwechselt und damit unnötig zementiert würde.

    Dies jedoch verstellt dem Opfer den Blick auf die eigene Wahl.

    Ich wünsche mir für den Deutschen Sprachraum eine erhöhte Sprachkompetenz und mehr Verständnis hinsichtlich der Wirkung narzisstisch geprägter, dysfunktionaler Familienstrukturen.

    Dies schreibt eine Tochter einer covert-narcissistic mother. Gibt es im Deutschen schon eine entsprechende Unterscheidung der narzisstische Persönlichkeitsstörung?

    Den nicht narzisstischen Opfern möchte ich hiermit Mut machen. Kindliche Überlebensstrategien können mit dem entsprechenden Bewußtsein und hilfreicher Unterstützung durch gesunde Verhaltensmuster ersetzt werden. Es wäre ja noch schöner, wenn neben der gestohlenen Kindheit noch der Rest des eigenen Lebens gestohlen würde. Hier sage ich NEIN, das ist nicht akzeptabel.

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